Kentaro Machida

Kentaro Machida

Kentaro Machida verbindet in seiner musikalischen Arbeit frische interpretatorische Neugier mit analytischer Genauigkeit und intellektueller Tiefe.
Er ist ein japanischer Dirigent und Preisträger des 1. Preises beim 7. Internationalen Dirigierwettbewerb Athen (International Athens Conducting Competition). Seit 2026 ist er Stipendiat des Forum Dirigieren, dem bundesweiten Förderprogramm des Deutschen Musikrats für herausragende junge Dirigent:innen.
2025 wurde er von Maestro Riccardo Muti als einer von fünf Dirigenten weltweit für die Italian Opera Academy in Tokio ausgewählt, wo er an Meisterkursen teilnahm und Verdis „Simon Boccanegra“ konzertant dirigierte.

Kentaro Machida

Darüber hinaus hat er u. a. das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das BBC Scottish Symphony Orchestra, das Royal Scottish National Orchestra, die Bochumer Symphoniker, das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt (Oder), das Scottish Chamber Orchestra, das Cyprus Symphony Orchestra, das Orchester der Komischen Oper Berlin, das Hebrides Ensemble sowie das Orchester der Scottish Opera dirigiert. Als Assistent hat er unter anderem mit Michael Schønwandt, Vassily Sinaisky, Catherine Larsen-Maguire, Michael Seal, Patrick Gallois, Michalis Economou und Natalia Luis-Bassa zusammengearbeitet.

Im Jahr 2026 dirigierte er die Produktion „The Rape of Lucretia“ der Hampstead Garden Opera sowie das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt (Oder). Zu seinen kommenden Verpflichtungen zählen die sinfonietta92 im Kammermusiksaal der Berliner Philharmoniker sowie die Bundesakademie für junges Musiktheater. 

Kentaro absolvierte zunächst seinen Master in Orchesterdirigieren am Royal Conservatoire of Scotland bei Martyn Brabbins und Michael Bawtree, zuvor studierte er bei Roland Melia, und anschließend das Advanced Professional Training Programme an der Universität der Künste Berlin unter der Mentorschaft von Harry Curtis und Steven Sloane, wo er mit Orchestern und Ensembles in ganz Deutschland und Europa arbeitete. Weiteren Unterricht erhielt er unter anderem von Jukka-Pekka Starrste. Riccardo Muti, Vassily Petrenko, Johannes Schlaefli, Nicolás Pasquet, Tomáš Hanus, Antony Hermus, Alexander Polishchuk, Thomas Søndergård und John Wilson.

Als Absolvent der University of Oxford mit erstklassigem Abschluss in Musik war er Senior Organ Scholar am Merton College, wo er den renommierten gemischten Chor des Colleges bei Gottesdiensten, BBC-Übertragungen, preisgekrönten Aufnahmen sowie internationalen Tourneen in Großbritannien, Europa und den USA begleitete. Er erzielte die beste Note seines Jahrgangs im Fach Solo-Orgel und ist Associate des Royal College of Organists. Er wird weiterhin regelmäßig zu Orgelrezitalen im In- und Ausland eingeladen.

Carlo Zaccaria Schmitz

Carlo Zaccaria Schmitz

Der Bariton Carlo Zaccaria Schmitz studiert derzeit im Master Oper an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Albert Pesen­dorfer. Den Bachelor hat er
an der Hoch­schule für Musik Hanns-Eisler Berlin bei Prof. Britta Schwarz und zuvor bei Prof. Arnold Bezuyen und Prof. Martin Bruns absolviert. Ersten Gesangsunterricht erhielt er bei Hans-Joachim Straub.

2022 gab Carlo sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin sowie bei der Münchener Biennale in der Uraufführung von Bernhard Ganders Oper „Lieder von Vertreibung und Nimmerwiederkehr“. In der Spielzeit 2021/22 war er Akademist beim Rundfunkchor Berlin, wo er seitdem als Aushilfe tätig ist. In der Spielzeit 22/23 war er Akademist des RIAS Kammerchor Studios und seitdem Aushilfe beim Chor. Seit derselben Spielzeit ist er Mitglied des Extrachores der Deutschen Oper Berlin.

Carlo Zaccaria Schmitz ©Uwe Hauth
Carlo Zaccaria Schmitz ©Uwe Hauth


Carlo ist regelmäßig in und um Berlin solistisch im Oratorien- und Konzertbereich tätig, u.a. mit Bachs Weihnachtsoratorium und der Matthäus Passion und mit Ensembles wie dem Brandenburger Konzertorchester Eberswalde und dem Preußischen Kammerorchester Prenzlau.

Carlo ist Stipendiat der Keller-Budenberg Stiftung, der Giovanni Omodeo Stiftung und Preisträger des 31. Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg.